Ästhetische Chirurgie

Individuelle Beratung und präzise Analyse

Die ästhetische Chirurgie behandelt äußerlich sichtbare, angeborene oder erworbene Veränderungen am Körper. Typische Fälle sind Nasenhöcker, abstehende Ohren, unschöne Narben oder altersbedingte Hauterschlaffungen. Zwar stehen bei den Eingriffen Form und Aussehen im Vordergrund des Interesses, in der Regel ist zusätzlich eine bessere Funktionsfähigkeit damit verbunden.

Jede Behandlung beginnt mit einer detaillierten Absprache zwischen Patient und Arzt. Eine genaue Analyse zeigt die Korrekturmöglichkeiten auf. Das ästhetische Empfinden ist äußerst subjektiv, deshalb muss präzise definiert werden, was erwünscht und machbar ist. Gemeinsam wird zudem festgelegt, ob der Eingriff bei örtlicher Betäubung, Sedierung oder Vollnarkose stattfindet.

Die meisten der Korrekturen werden minimalinvasiv oder von der Mundhöhle aus durchgeführt. So entstehen möglichst wenig sichtbare Narben.

Individuelle Wege zum harmonischen Eindruck

Eine Vielfalt an Optionen

Faltenbehandlung – frischer aussehen, jugendlicher wirken

Bereits im Alter von 35 Jahren deuten erste Anzeichen darauf hin, dass die Nährstoffversorgung der Haut nachlässt. Ihre Spannkraft reduziert sich, Verhornungen treten auf, intensive Sonneneinstrahlung fördert die Bildung von Falten und Pigmentflecken. Der Volumenverlust des Unterhautgewebes sowie das Schrumpfen des Schädels führen besonders im unteren Gesichtsbereich zu einer weiteren Hauterschlaffung.

Grundsätzlich existieren zwei Möglichkeiten, die Auswirkungen dieser Prozesse zu minimieren: das Lifting oder die nichtoperative Faltenbehandlung.

Zu den Methoden der nichtoperativen Faltenbehandlung gehören das Auffüllen durch Filler oder Eigenfett und das Glätten durch Botox-Injektionen sowie das Abtragen oberflächlicher Hautschichten, zum Beispiel durch Dermabrasion.

Je nach Hauttyp und individueller Situation kann auch eine Kombination dieser Methoden die erfolgreichste Faltenbehandlung darstellen.

Typische Anwendungsbereiche für eine Glättung bzw. Unterspritzung:

  • Stirnfalten über sowie zwischen den Augenbrauen
  • Krähenfüße
  • vertiefte Nasolabialfalten
  • Knitterfältchen um den Mund
  • Kinnfurchen
  • aufzumodellierende Bereiche wie Lippen oder die Wangenregion

Typische Anwendungsbereiche für eine Dermabrasion:

  • feine Sonnenfältchen
  • eine insgesamt unregelmäßige, grobporige Hautoberfläche
  • Aknenarben
  • Hypertrophe Narben
  • "Zitronenfältchen" um den Mund
  • Pigmentflecken

Hauteingriffe – Behandlung von Hauttumoren

Gutartige Hauttumore wie etwa Leberflecke müssen dann behandelt werden, wenn bestimmte Anzeichen auf eine spätere bösartige Entartung hinweisen. Größen-, Form- oder Pigmentierungsänderungen können Beispiele dafür sein. Auch wenn häufige Verletzungen, etwa beim Rasieren, zu befürchten sind, ist eine Entfernung aus medizinischer Sicht ratsam. Ebenso können ästhetische Gründe für einen Eingriff sprechen.

Bösartige Hauttumore erfordern in jedem Fall eine Therapie, häufig eine chirurgische Behandlung. In der Regel wird diese ambulant und bei örtlicher Betäubung durchgeführt. Bei größeren Operationen kommen Sedierung oder Vollnarkose zum Einsatz. Bei dem Eingriff wird die Hautveränderung vollständig entfernt. Mithilfe von Techniken, die auch in der Schönheitschirurgie zum Einsatz kommen, werden im Ergebnis eine vollständige funktionelle Rehabilitation und ein ästhetisch ansprechendes Gesamtbild erreicht.

Kiefer- und Gesichtsverletzungen

Im Kiefer- und Gesichtsbereich treten relativ häufig Verletzungen auf. Zu den typischen Ursachen zählen Sport-, Spiel- und Autounfälle. Bei Riss-, Quetsch- oder Schnittwunden, Abschürfungen und Prellungen ist das Weichgewebe betroffen, bei Frakturen des Gesichtsschädels sind die Knochen in Mitleidenschaft gezogen.

Egal, welche Bereiche betroffen sind: die Ästhetische Chirurgie und die wiederherstellende Kieferchirurgie bieten vielfältige Möglichkeiten, unerwünschte Auswirkungen solcher Verletzungen zu korrigieren oder gar vollständig aufzuheben.

Ohrkorrektur – ein harmonischer Gesamteindruck

Abstehende oder verformte Ohren können den harmonischen Gesamteindruck eines Gesichts stören. Eine Korrektur schafft Abhilfe.

Die operative Ohrkorrektur kann ab dem sechsten Lebensjahr erfolgen, dann gilt das Ohrwachstum als abgeschlossen. Wenn Kinder unter Spötteleien leiden, ist ein Eingriff kurz vor Schuleintritt empfehlenswert.

Bei der Operation gleichen kleine Hautschnitte an der Rückfläche des Ohres den Knorpel und die Haut der natürlichen anatomischen Form an. Gleichzeitig korrigiert eine minimale Rotation die oft fehlerhafte Ohrachsstellung. Der Eingriff erfolgt bei örtlicher Betäubung, Sedierung oder in Allgemeinnarkose.

Nach der Operation versorgt für zwei Wochen ein zirkulärer Verband die Wunden, im Anschluss wird nachts für weitere sechs Wochen ein Stirnverband getragen.

Ohrkorrekturen weisen in der Regel ein gutes kosmetisches Ergebnis auf, das ein bis zwei Wochen nach der Operation sichtbar wird.

Kompetenz, Professionalität und Einfühlungsvermögen

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